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Corana-bedingte Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WisszeitVG)

last modified Jun 08, 2020

Verlängerung der insgesamt möglichen Höchstbefristungsgrenze

Verlängerung der insgesamt möglichen Höchstbefristungsgrenze

Aufgrund der Corona-Krise kam es teilweise zu erheblichen Einschränkungen in der Arbeit unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifzierungsphase.


Mit dem Gesetz zur Unterstützung von Wissenschaft und Studierenden aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden daher unter anderem die Höchstbefristungsdauer bei Verträgen, die nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristet werden, verlängert. Das neue Gesetz trat am 28.05.2020 rückwirkend zum 01. März 2020 in Kraft.


Nach dem neuen § 7 Abs. 3 WissZeitVG besteht die Möglichkeit, dass sich die zulässige Befristungsdauer um sechs Monate verlängert, wenn ein Arbeitsverhältnis nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht.


Das bedeutet, dass sich die gesetzliche Höchstbefristungsdauer für diejenigen, die

  • zum Zeitpunkt zwischen dem 1. März und dem 30. September 2020
  • zu ihrer Qualifizierung nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG

angestellt waren oder noch sind, um sechs Monate auf sechs Jahre und sechs Monate bzw. auf 12 Jahre und sechs Monate verlängert.


Ein Anspruch auf eine Verlängerung oder eine automatische Verlängerung ist mit dieser Regelung nicht verbunden. Auf Antrag des/der zuständigen Vorgesetzten mit Angaben zur weiteren Finanzierung können je nach den Bedingungen des Einzelfalls Verträge für bis zu sechs weitere Monate abgeschlossen werden, wenn dies erforderlich und angemessen ist.  Bitte senden Sie in diesem Fall einen entsprechenden P6-Antrag an das Personaldezernat und fügen Sie noch eine kurze Stellungnahme zu dem Sachverhalt bei.


Für Beschäftigte, die nach § 2 Abs. 2 WissZeitVG befristet beschäftigt sind und in dem Zeitraum seit März 2020 beschäftigt waren (sog. Drittmittelbefristungen) gilt die hier beschriebene Verlängerung nicht. Teilweise reagieren die Drittmittelgeber mit Laufzeitverlängerungen, so dass auch hier Verträge entsprechend verlängert werden können.
 

Bei Fragen können Sie sich auch gerne an die/den für Sie zuständigen Personalsachbearbeiter/in wenden.
 

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