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Ruhestand von Beamtinnen und Beamten

  1. Ruhestand wegen Erreichens der Altersgrenze

    Der Zeitpunkt, in dem eine Beamtin oder ein Beamter wegen Erreichens der Altersgrenze in den Ruhestand kraft Gesetzes treten kann, wird seit 2012 in kleinen Schritten von 65 Jahre auf 67 Jahre angehoben.
    Die nachfolgende Übersicht zeigt, wann Beamtinnen und Beamte ab Jahrgang 1950 in den Ruhestand kraft Gesetz eintreten:

    Bei Geburt im Jahr Ruhestand mit Ablauf des Monats, in dem Sie das
    1950 65. Lebensjahr und 4 Monate vollenden
    1951 65. Lebensjahr und 5 Monate vollenden
    1952 65. Lebensjahr und 6 Monate vollenden
    1953 65. Lebensjahr und 7 Monate vollenden
    1954 65. Lebensjahr und 8 Monate vollenden
    1955 65. Lebensjahr und 9 Monate vollenden
    1956 65. Lebensjahr und 10 Monate vollenden
    1957 65. Lebensjahr und 11 Monate vollenden
    1958 66. Lebensjahr vollenden
    1959 66. Lebensjahr und 2 Monate vollenden
    1960 66. Lebensjahr und 4 Monate vollenden
    1961 66. Lebensjahr und 6 Monate vollenden
    1962 66. Lebensjahr und 8 Monate vollenden
    1963 66. Lebensjahr und 10 Monate vollenden
    ab 1964 67. Lebensjahr vollenden

    Besonderheit für Professorinnen und Professoren:

    Professorinnen und Professoren treten mit Ablauf des Semesters, in dem sie die o.g. Altersgrenze erreichen, in den Ruhestand.
     
  2. Vorzeitige Versetzung in den Ruhestand auf Antrag

    Beamtinnen und Beamte auf Lebenszeit können auf ihren Antrag in den Ruhestand versetzt werden, wenn sie
    1. das 63. Lebensjahr vollendet haben oder
    2. schwerbehindert im Sinne des § 2 Abs. 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch sind.

      Auch die Altersgrenze für schwerbehinderte Beamtinnen und Beamte wird seit 2012 in kleinen Schritten von 60 Jahre auf 62 Jahre angehoben.
      Die nachfolgende Übersicht zeigt, wann schwerbehinderte Beamtinnen und Beamte ab Jahrgang 1953 auf Antrag in den Ruhestand versetzt werden können:

      Bei Geburt im Jahr Ruhestand mit Ablauf des Monats, in dem Sie das
      1953 60. Lebensjahr und 2 Monate vollenden
      1954 60. Lebensjahr und 3 Monate vollenden
      1955 60. Lebensjahr und 4 Monate vollenden
      1956 60. Lebensjahr und 5 Monate vollenden
      1957 60. Lebensjahr und 6 Monate vollenden
      1958 60. Lebensjahr und 7 Monate vollenden
      1959 60. Lebensjahr und 8 Monate vollenden
      1960 60. Lebensjahr und 9 Monate vollenden
      1961 60. Lebensjahr und 10 Monate vollenden
      1962 60. Lebensjahr und 11 Monate vollenden
      1963 61. Lebensjahr vollenden
      1964 61. Lebensjahr und 2 Monate vollenden
      1965 61. Lebensjahr und 4 Monate vollenden
      1966 61. Lebensjahr und 6 Monate vollenden
      1967 61. Lebensjahr und 8 Monate vollenden
      1968 61. Lebensjahr und 10 Monate vollenden
      ab 1969 62. Lebensjahr vollenden

      oder
    3. eine Dienstzeit von 45 Jahren erreicht und das 65. Lebensjahr vollendet haben.
    Bei einer vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand nach Nr. 1 und Nr. 2 wird das Ruhegehalt dauerhaft um einen Versorgungsabschlag gemindert. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte dem Merkblatt des LBV
    "Versorgungsabschlag bei vorzeitigem Ruhestandsbeginn"
  3. Hinausschieben des Eintritts in den Ruhestand

    Der Eintritt in den Ruhestand wegen Erreichens der Altersgrenze kann auf Antrag der Beamtinnen und Beamten auf Lebenszeit jeweils bis zu einem Jahr, jedoch nicht länger als bis zu dem Ablauf des Monats, in dem die Beamtin oder der Beamte das 70. Lebensjahr vollendet, hinausgeschoben werden, wenn dies im dienstlichen Interesse liegt. Ein dienstliches Interesse wird an der Universität Freiburg aber grundsätzlich nicht über die Vollendung des 68. Lebensjahres hinaus gesehen.

    Der Antrag ist spätestens sechs Monate vor dem Erreichen der Altersgrenze zu stellen.

    Besonderheit für Professorinnen und Professoren:

    1. Der Eintritt in den Ruhestand wegen Erreichens der Altersgrenze kann auch für länger als ein Jahr hinausgeschoben werden.
    2. Der Antrag soll spätestens ein Jahr vor dem Erreichen der Altersgrenze gestellt werden.
    3. An die Stelle des Ablaufs des Monats tritt das Ende des Semesters in dem die Altersgrenze erreicht wird.
       
    Besonderheit für Beamtinnen oder Beamten, die vor dem 01.01.1953 geboren sind:

    Ein Antrag auf Hinausschiebung des Eintritts in den Ruhestand ist bis zu dem Ablauf des Monats, in dem das 68. Lebensjahr vollendet wird, stattzugeben, soweit dienstliche Interessen nicht entgegenstehen.
     
  4. Versorgungsauskunft durch das LBV

    Sie erhalten eine schriftliche Auskunft über Ihre Versorgung, wenn
    1. Sie das 55. Lebensjahr vollendet haben und die letzte Versorgungsauskunft mindestens vier Jahre zurück liegt oder
    2. der Ruhestand innerhalb eines Jahres bevorsteht oder
    3. die Versetzung in den Ruhestand aufgrund von Dienstunfähigkeit besteht oder
    4. Sie die versorgungsrechtlichen Auswirkungen einer beabsichtigten Beurlaubung bzw. Teilzeit nachfragen wollen.
    Bitte benutzen Sie hierzu den Vordruck LBV 2270A bzw. bei Professoren den Vordruck LBV 2270P oder wenden Sie sich schriftlich an Ihren zuständigen Bezüge-Bearbeiter.

    Beginnend ab dem 01.01.2017 sollen alle Beamtinnen und Beamten auf Lebenszeit, die ihrer Mitwirkungspflicht vollständig nachgekommen sind, ab dem Zeitpunkt der Begründung eines Anspruchs auf Versorgung in regelmäßigem Abstand von fünf Jahren eine Auskunft über die Höhe der Versorgungsbezüge auf Grundlage der jeweils zum Zeitpunkt der Erteilung der Versorgungsauskunft aktuellen Rechtslage erhalten.
     
  5. Weiterführende Links

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Abteilung 3.1 - Personalservice für Beamte, Reise- und Umzugskosten.

zuletzt verändert: 27.04.2016
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