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Altersrente

Unter einer Altersrente versteht man eine Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung, deren Bezug u.a. vom Erreichen einer festgelegten Altersgrenze abhängig ist.

Nach den Vorschriften des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VI) sind Altersrenten:

  • die Regelaltersrente
  • Altersrenten für besonders langjährige Versicherte
  • Altersrenten für langjährige Versicherte
  • Altersrenten für schwerbehinderte Menschen
     

Folgende Altersrenten werden nur noch für Versicherte gewährt, die vor dem 1. Januar 1952 geboren sind (Vertrauensschutz):

  • Altersrente für Frauen und
  • Altersrente wegen Arbeitslosigkeit
  • Altersrente nach Altersteilzeitarbeit 

Regelaltersrente:

Die Altersgrenze für die Regelaltersrente (Regelaltersgrenze) wird zwischen 2012 und 2029 schrittweise von 65 Jahren auf 67 Jahre angehoben.

Wer ist von der Rente mit 67 betroffen?

Beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1947 erfolgt die Anhebung ab 2012 zunächst in Ein-Monats-Schritten, so dass dann für Versicherte ab Jahrgang 1964 die Regelaltersgrenze von 67 Jahren gilt.

Gibt es Ausnahmen von der Anhebung der Altersgrenze?

Ja. Wer vor dem 1.1.1955 geboren ist und zusätzlich vor dem 1.1.2007 Altersteilzeitarbeit verbindlich vereinbart hat, ist von der Anhebung der Altersgrenze ausgenommen.

Anhebung der Altersgrenze:

Versicherte

Geburtsjahr

Anhebung um

Monate

auf Alter Jahr auf Alter Monat
1947 1 65 1
1948 2 65 2
1949 3 65 3
1950 4 65 4
1951 5 65 5
1952 6 65 6
1953 7 65 7
1954 8 65 8
1955 9 65 9
1956 10 65 10
1957 11 65 11
1958 12 66 0
1959 14 66 2
1960 16 66 4
1961 18 66 6
1962 20 66 8
1963 22 66 10
1964 24 67 0

 

Altersrente für besonders langjährig Versicherte:

Wer 65 Jahre alt ist und eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllt hat, kann ohne Abschläge in Rente gehen. 

Altersrente für langjährig Versicherte:

Die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Altersgrenze für langjährig Versicherte wird beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1949 stufenweise von heute 65 auf 67 Jahre angehoben. 

Altersrente für schwerbehinderte Menschen:

Die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Altersrente für schwerbehinderte Menschen wird beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1952 stufenweise von 63 auf 65 Jahre angehoben. 

Altersrente für Frauen und Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit:

Jahrgänge ab 1952 können diese Rentenarten nicht mehr in Anspruch nehmen. 

Weitere Informationen zur gesetzlichen Altersrente finden Sie auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung und beim Landesamt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg (LBV)

VBL-Betriebsrente:

Von der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) erhält der/die Beschäftigte zusätzlich zur gesetzlichen Altersrente eine Betriebsrente - sofern er/sie die Wartezeit von 60 Monaten erfüllt hat. Informationen zur VBL-Betriebsrente erhält der/die Beschäftigte auf der Homepage der VBL.

Ablauf des Verfahrens bei Ausscheiden wegen Inanspruchnahme einer Altersrente:

  1. Der/Die Beschäftigte sollte sich zuerst bei seinem/ihrem Rentenversicherungsträger erkundigen, ob er/sie zum gewünschten Zeitpunkt tatsächlich Altersrente bekommen kann und mit welchen Rentenabschlägen er/sie evtl. zu rechnen hat.
  2. Der/Die Beschäftigte stellt den Rentenantrag bei seinem/ihrem Rentenversicherungsträger (ca. 3 bis 4 Monate vor dem gewünschten Ausscheidezeitpunkt).
  3. Der/Die Beschäftigte teilt seiner/ihrer Beschäftigungseinrichtung schriftlich mit, dass er/sie um "Auflösung des Arbeitsverhältnisses wegen Bezug einer Altersrente zum ...?" bittet (nicht erforderlich bei Ausscheiden wegen des Bezugs der Regelaltersrente).
  4. Die Beschäftigungseinrichtung bekundet auf diesem Schreiben schriftlich ihr Einverständnis und leitet es an das Personaldezernat weiter.
  5. Das Personaldezernat schickt dem/der Beschäftigten ein Bestätigungsschreiben, dass sein/ihr Arbeitsverhältnis endet.
  6. Die Beschäftigungseinrichtung erhält die Mehrfertigung dieses Schreibens.
  7. Das Personaldezernat teilt das Ausscheiden wegen Rentenbezugs dem LBV mit.
  8. Das LBV schickt dem/der Beschäftigten das Antragsformular für die VBL-Betriebsrente und ein ausführliches Informationsblatt unaufgefordert zu.
  9. Der/Die Beschäftigte füllt seinen/ihren Antrag auf die VBL-Betriebsrente aus und schickt ihn zusammen mit dem Rentenbescheid (Kopie genügt) direkt an die VBL.
  10. Die VBL erteilt dem/der Beschäftigten nach ca. 2-3 Monaten den Bescheid über die zusätzlich zur gesetzlichen Rente zu gewährende VBL-Betriebsrente.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das Personaldezernat.

zuletzt verändert: 21.07.2015
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