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Professurvertreter

  • Ist eine Professur nicht oder teilweise nicht besetzt, so kann ein Vertreter unter Gewährung einer Vergütung bestellt werden, wenn die Aufgaben der Professur nicht auf andere Weise wahrgenommen werden können. Die Übertragung einer vergüteten Vertretung kommt z.B. nicht in Betracht, wenn die Aufgaben der Professur Mitgliedern der Hochschule im Rahmen ihres Hauptamtes übertragen werden können (vorübergehende Zuweisung anderer Aufgaben) oder wenn die Vergabe von Lehraufträgen möglich und ausreichend ist.
  • Beantragt werden kann die Bestellung eines Professurvertreters mit Hilfe des Personalvordrucks P130.
  • Professurvertretungen können für bis zu 6 Monaten (im Wintersemester vom 1. Oktober bis 31. März des Folgejahres, im Sommersemester vom 1. April bis 30. September) beantragt werden.
  • Die Vergütung erfolgt grundsätzlich analog W 2 (auch bei der Vertretung von W 3-Stellen). Bei der Vertretung der eigenen W 3-Professur nach einer Rufannahme bis zur Ernennung erfolgt die Vergütung auch weiterhin analog W 3.
  • Zum Professurvertreter darf nur bestellt werden, wer die Einstellungsvoraussetzungen als Professor nach § 47 Landeshochschulgesetz (LHG) erfüllt (Habilitation, endevaluierte Juniorprofessur oder vergleichbare wissenschaftliche (habilitationsäquivalente) Leistung).
  • Die Beschäftigung einer Professurvertretung erfolgt im außertariflichen Angestelltenverhältnis. Bei Personen, die sich aus einem Beamtenverhältnis heraus für die Professurvertretung beurlauben lassen, kann unter bestimmten Voraussetzungen der beamtenrechtliche Status (Anspruch auf Beihilfe und Befreiung von der Sozialversicherungspflicht) beibehalten werden.
  • Professurvertreterinnen und Professurvertreter haben in Baden-Württemberg nicht das Recht zur Führung des Titels "Professor".

Weitere Auskünfte erteilen

vom Personaldezernat.

zuletzt verändert: 03.04.2017
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