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Praktikantinnen und Praktikanten

Die Universität Freiburg bietet Interessentinnen und Interessenten die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren. Praktikumsplätze können in verschiedenen Bereichen angeboten werden. Bewerberinnen und Bewerber wenden sich in der Regel direkt an die entsprechende Universitätseinrichtung (z.B. Institut).

Bezahlte Praktika bietet die Universität nicht an. Praktikumsverträge ohne Vergütung können nur geschlossen werden, wenn es sich um folgende Praktikumsarten handelt (siehe Rundschreiben 09/2015):

  • Pflichtpraktika aufgrund einer schulrechtlichen oder hochschulrechtlichen Bestimmung, einer Ausbildungsordnung oder im Rahmen einer Ausbildung an einer gesetzlich geregelten Berufsakademie,
  • Freiwillige Praktika von bis zu drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder die Aufnahme eines Studiums,
  • Freiwillige studien- oder ausbildungsbegleitende Praktika von bis zu drei Monaten, wenn nicht zuvor ein solches Praktikumsverhältnis mit demselben Ausbildenden bestanden hat,
  • Praktika im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung nach SGB III §54a oder einer Berufsausbildungsvorbereitung nach BBiG §§ 68-70.

Soll ein freiwilliges Praktikum länger als drei Monate dauern, fällt dieses unter das Mindestlohngesetz (MiLoG § 22). In diesem Fall ist bereits im Vorfeld ein Antrag auf tarifliche Einstellung zu stellen.

Universitätseinrichtungen, die einen Praktikumsplatz anbieten, werden gebeten, sich frühzeitig wegen der erforderlichen Formalitäten mit dem Personaldezernat der Zentralen Universitätsverwaltung in Verbindung zu setzen.

Bitte beachten Sie, dass Praktika nur nach vorheriger Prüfung des Praktikumsvertrags durch das Personaldezernat vergeben werden dürfen und gegebenenfalls entsprechende Nachweise erbracht werden müssen.

Ausländische Praktikantinnen/Praktikanten:

Grundsätzlich gilt ein Praktikum als Erwerbstätigkeit. Deshalb sind bei ausländischen Praktikantinnen/Praktikanten auch ergänzend die ausländerrechtlichen Vorgaben zu beachten.
Folgende Praktika gelten nicht als Erwerbstätigkeit, sofern ihre Dauer drei Monate in einem Zeitraum von zwölf Monaten nicht überschreitet:

  1. Praktika, die von der Bundesagentur für Arbeit als Ferienbeschäftigung vermittelt wurden.
  2. Praktika, die während eines Aufenthaltes zum Zweck der schulischen Ausbildung oder des Studiums, das vorgeschriebener Bestandteil der Ausbildung ist oder zur Erreichung des Ausbildungszieles nachweislich erforderlich ist, absolviert werden.
  3. Praktika im Rahmen eines von der EU oder der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit finanziell geförderten Programms (wie z.B. Leonardo da Vinci, Sokrates, Tempus).
  4. Praktika im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms von Verbänden, öffentlich-rechtlichen Einrichtungen oder studentischen Organisationen an Studierende oder Absolventen ausländischer Hochschulen im Einvernehmen mit der Bundesagentur für Arbeit.
  5. Regierungspraktika, die aus öffentlichen deutschen Mitteln, Mitteln der EU oder internationaler zwischenstaatlicher Organisationen finanziert werden.
  6. Fachpraktika während eines Studiums an einer ausländischen Hochschule, das nach dem vierten Semester studienfachbezogen im Einvernehmen mit der Bundesagentur für Arbeit ausgeübt wird.
     

Staatsangehörige, die für Besuchsreisen nach Deutschland kein Visum benötigen,  benötigen für die obengenannten Praktika nach Fallart 1 bis 6 nur ein Visum, wenn die Praktikumsdauer den Zeitraum von drei Monaten überschreitet.

Erfüllt das Praktika nicht eine der Voraussetzungen 1-6, wird für das Praktikum ein Visum benötigt.
Staatsangehörige, die für Besuchsreisen nach Deutschland ein Visum benötigen, benötigen grundsätzlich auch für die Ableistung eines Praktikums ein Visum und müssen dieses bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung vor ihrer Einreise beantragen.

Für Staatsangehörige der EU- und EWR-Staaten gelten für die Arbeitsaufnahme in Deutschland andere Regelungen. Diese erstrecken sich auch auf die Ableistung von Praktika.

Weitere Hinweise auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

 

Verfahren:

  • Universitätseinrichtung füllt den Antrag P 848a (einfach) und den Praktikumsvertrag P 848b (3-fach) aus.
  • Die Unterlagen müssen vollständig ausgefüllt und von der Institutsleitung und dem Praktikanten/der Praktikantin unterzeichnet sein.
  • Gegebenenfalls erforderliche Nachweise sind den Antragsformularen beizufügen.
  • Vertragsantrag sowie die drei Fertigungen des Praktikumsvertrags müssen spätestens vier Wochen vor geplantem Praktikumsbeginn zur Prüfung im Personaldezernat eingehen.
  • Nach Gegenzeichnung erhält die Universitätseinrichtung 2 Fertigungen des Praktikumsvertrages zurück:
    • 1 Fertigung für den Praktikanten / die Praktikantin,
    • 1 Fertigung für die Universitätseinrichtung.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Personaldezernat, genauer an Frau Barth, Tel. 203-4144, E-Mail: nadine.barth@zv.uni-freiburg.de oder an Frau Krezmaier, Tel. 203-4297, E-Mail: manuela.krezmaier@zv.uni-freiburg.de.

zuletzt verändert: 02.03.2018
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