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Pflegezeit für Beamte und Beamtinnen

  1. Tritt eine akute Pflegesituation bei nahen Angehörigen (i.S.d. § 7 Absatz 3 des Pflegezeitgesetzes) ein, können bis zu 10 Arbeitstage als Pflegezeiten geltend gemacht werden, davon 9 Tage unter Belassung der Bezüge.

    Das Fernbleiben vom Dienst und dessen voraussichtliche Dauer sind unverzüglich anzuzeigen. Die Voraussetzungen für das Fernbleiben sind auf Verlangen nachzuweisen.

  2. Auf Verlangen kann Urlaub ohne Dienstbezüge oder Teilzeitbeschäftigung

    1. zur Pflege gewährt werden.
      Die Beurlaubung oder eine Teilzeitbeschäftigung von mindestens 25 % kann für bis zu sechs Monate sowie eine Teilzeitbeschäftigung im Umfang von mindestens 50 % für bis zu 24 Monate bewilligt werden.
    2. zur Begleitung schwerstkranker Angehöriger, wenn eine Heilung ausgeschlossen ist,gewährt werden.
      Die Beurlaubung oder eine Teilzeitbeschäftigung von mindestens 25 % kann bis zur Dauer von drei Monaten bewilligt werden
  3. Urlaub unter Belassung der Dienstbezüge
    Auf Antrag zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines Kindes (unter 12 Jahren oder behindert und auf Hilfe angewiesen), das an einer Erkrankung leidet bei der eine Heilung ausgeschlossen ist.

    Auf Antrag ist ein Wechsel zwischen Urlaub oder Teilzeitbeschäftigung zuzulassen. Pro Pflegefall darf die Dauer von 24 Monaten nicht überschritten werden.


 

zuletzt verändert: 08.05.2017
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