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Patenschaftsmodell

Das "Patenschaftsmodell" an der Universität Freiburg
 

Das "Patenschaftsmodell" besteht darin, dass einer/m neu eingestellten Mitarbeiter/in für die Dauer von ca. sechs bis acht Wochen ein Pate / einer Patin zugeordnet wird, der/die dafür sorgt, dass die neue Kraft sein/ihr Arbeitsumfeld kennen lernt und dort integriert wird. Die Tätigkeit eines Paten / einer Patin dient der Unterstützung des/der jeweiligen Vorgesetzten, ersetzt aber dessen/deren Verantwortung und Aufgabe bei der Integration der "Neuen" nicht.

Paten stellen sich freiwillig zur Verfügung und werden von den Vorgesetzten ausgewählt; sie arbeiten eng mit diesen zusammen. Bei der Begleitung der "Neuen" durch einen Paten/eine Patin unterscheidet man drei Phasen:

  • die Vorbereitungsphase vor dem Arbeitsbeginn des/der "Neuen"
  • der erste Arbeitstag
  • die Einarbeitungsphase

Um die Paten einerseits zu entlasten und andererseits bei der Erfüllung der Aufgabe nichts zu übersehen, werden Checklisten erstellt, in denen alle wesentlichen Punkte aufgelistet sind (s. Anhang). Gleichzeitig sollen die Paten vor Beginn ihrer Tätigkeit an einer Schulung (drei Stunden) teilnehmen, in denen ihnen die Kernaufgaben eines Paten / einer Patin vermittelt werden. Informationen über den nächsten Schulungstermin erhalten Sie bei der FRAUW, Interne Fort- und Weiterbildung (Tel. 6889 oder 6885) und beim Personalrat (Tel: 6900).

Die Paten sollen für die Zeit ihrer Paten-Tätigkeit im erforderlichen Umfang bei ihrer "normalen" Arbeit entlastet werden.

 

Checklisten


Für individuelle Anpassungen als Word-Datei zum Herunterladen: Checklisten Patenschaft
 

1. Vor dem ersten Arbeitstag

Was? Wann? Wer? erledigt
Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes erstellen Vor Stellenausschreibung Vorgesetzte (V)  
PatIn suchen gleichzeitig mit Stellenausschreibung V  
Einarbeitungsplan aufgrund des Anforderungsprofils erstellen Nach mündlicher Zusage V/P  
Termin für Einführung bei den neuen KollegInnen Nach mündlicher Zusage V/P  
Information der MitarbeiterInnen über Namen, Aufgaben, Funktionen und Dienstantrittstermin der Neuen, Bekanntgabe, wer PatIn ist Nach mündlicher Zusage V  
Arbeitsplatz vorbereiten Nach mündlicher Zusage V/P  
Termine vorplanen Bis zum 1. Arbeitstag P  
Liste: wem vorzustellen Bis zum 1. Arbeitstag P  
Raumausstattung prüfen
Türschild
Telefonanschluss
Schlüssel
PC-Zugang
Email-Adresse
Büromaterial
etc.
Bis zum 1. Arbeitstag P/KollegInnen  
       
       
       
       

 

2. Erster Arbeitstag

Was? Wer? Mit wem? erledigt
Erledigung der Formalitäten
Aufsuchen der Personalabteilung
Unterschreiben des Arbeitsvertrags (falls nicht schon vorher), Bekanntgabe des Termins der Einführungsveranstaltung für neue MitarbeiterInnen
SachbearbeiterIn    
Begrüßung
Vorstellung der PatIn und deren Aufgaben/Patenschaftsmodell
Vorgesetzte (V) PatIn (P)  
Vorstellung der direkten KollegInnen V/P KollegInnen (K)  
Begehung des Arbeitsplatzes P/K    
Rundgang durch die Einrichtung
Wichtige Abteilungen
Sozialraum
Kantine/Mensa
Schlüsselausgabe/HausmeisterInnen
Sanitär/Infrastruktur
P    
Informationen zum Arbeitsumfeld und über ungeschriebene Gesetze P    
Durchgehen des Einarbeitungsplans P/V/VorgängerIn (falls noch verfügbar) (VG)    
Erläuterung der Arbeitsaufgaben P/K/VG    
Ggf. Erteilung eines kleinen Arbeits- auftrags, dessen Erledigung ein erstes Erfolgserlebnis bringt P/K/VG    
Feedback P V  
       
       
       
       

 

3. Nach dem ersten Arbeitstag

Was? Wann? Wer? erledigt
Erläuterung feststehender Termine, Begriffsklärung, Arbeitszeitregelung, Mittags-/Pausenregelung, Abwesenheitsmeldungen (Urlaub, Krankheit, Zeitausgleich) 1. Woche PatIn (P)  
Erläuterung wichtiger Arbeitsmittel: Fax, Kopiersystem, email 1. Woche P/KollegInnen (K)  
Bestellung: Büromaterial, Bürogeräte, EDV-Hardware 1. Woche P/K/V  
Post: Abholung, Verteilung, Ausgang, Ablage 1. Woche P/K  
Organisationsstruktur: Universität, Seminar, Arbeitsgruppe etc.
Struktur der Anlaufstellen: Personalrat, Schwerbehindertenvertretung, Gleich- Stellungsbeauftragte, Suchtkontaktstelle, Psychosoziale Beratungsstelle, Stabsstelle für Arbeitssicherheit
1. Woche P/K
Vorstellung bei den KollegInnen, die auf der vorbereiteten Liste stehen sukzessive P/K  
Einführungsveranstaltung für neue Mitarbeiterinnen Nach ca. 4 Wochen Personalchef  
Feedback (bei Bedarf) 14tägig P  
Feedback Alle 4 Wochen Vorgesetzte (V)  
Grundsätzliches zu Möglichkeiten der Personalentwicklung, Fortbildung, Kosten- zuschüssen   P/K  
Aufstellung einer Fortbildungsplanung Wenn geklärt, was benötigt wird P/K/V  
       
       
       
       
zuletzt verändert: 12.01.2012
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