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Hitze – Allgemeine und spezielle Maßnahmen bei Hitzebelastung am Arbeitsplatz

Arbeiten bei großer Hitze: Spezielle Maßnahmen für besonders belastete Bereiche

Durch hohe sommerliche Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung können sich einige Arbeitsräume in der Universität Freiburg stark aufwärmen.

Damit sich die dadurch ergebenden Belastungen der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Grenzen halten, ist in Zusammenarbeit mit Personalrat, Betriebsarzt, der Stabsstelle Sicherheit und dem Personaldezernat eine Liste mit allgemeinen und speziellen Maßnahmen erstellt worden.

Die Grundlagen für diese Maßnahmen finden sich u.a. im Arbeitsschutzgesetz, der Arbeitsstättenverordnung und der Arbeitsstättenrichtlinie.

Bitte betrachten Sie den Maßnahmenkatalog als eine Hilfestellung, die nicht jedem Arbeitsplatz gerecht werden kann. In speziellen Fällen oder bei sehr hohen Raumtemperaturen über 35°C können Sie sich jederzeit an die Stabsstelle Sicherheit oder den Betriebsarzt wenden um ggf. eine individuelle Lösung zu finden.

 

Allgemeine Maßnahmen:

  • Schutz vor Sonneneinstrahlung
  • Lüftung in den frühen Morgenstunden
  • Reduzierung der Wärmeproduktion durch Elektrogeräte
  • Organisation kühlerer Ausweichplätze
  • Tischventilatoren
  • Mobile Klimageräte dürfen nur in Absprache mit TGM und mit Genehmigung des Rektorats (Dezernat 4 / Stabstelle Sicherheit) eingesetzt werden (Probleme: Energiekosten, Verkeimung, Brandgefahr, Wartung)
  • Bekleidung anpassen, ausreichend trinken, leichtes Essen
  • Bauliche Änderungen (z.B. Außenjalousien) müssen über das Dezernat 4 der zentralen Universitätsverwaltung beantragt werden.

Teilweise können die allgemeinen Maßnahmen in den besonders von Hitze betroffenen Sommerwochen ggf. nicht ausreichen. Da die Universität Freiburg großen Wert auf die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legt, wird den Fakultäten und Zentralen Einrichtungen in einem nachfolgend festgelegten Sommerzeitraum die Möglichkeit gegeben, durch weitere spezielle Maßnahmen das Arbeiten an besonders heißen Tagen mit voraussichtlich 30°C oder noch höherer Raumtemperatur, zu erleichtern, sofern dringende betriebliche Gründe dem nicht entgegenstehen.

 

Spezielle Maßnahmen vom 15. Juni – 30. September

Die Entscheidung über die Nutzung der folgenden speziellen Maßnahmen sowie ggf. einzelner allgemeiner Maßnahmen obliegt jeweils der zuständigen Einrichtungsleitung.

Voraussetzung für die Möglichkeit der Nutzung der speziellen Maßnahmen ist, dass die Raumtemperatur am jeweiligen Tag voraussichtlich 30°C oder mehr beträgt.

A) Arbeitszeit

Um die kühleren Morgen- und Abendstunden zu nutzen, kann bei bestehen einer Gleitzeitregelung die Rahmenarbeitszeit bereits um 6:00 Uhr beginnen und um 21:00 Uhr enden. Auch bei fester Arbeitszeit kann der Beginn auf 6:00 Uhr vorverlegt sowie die tägliche Arbeitszeit ggf. auch verkürzt werden. In diesen Fällen muss eine schriftliche Vereinbarung über die nachzuarbeitenden Arbeitsstunden getroffen werden.

Die Erreichbarkeit der Dienststelle zu den jeweils üblichen Arbeitszeiten muss dabei sichergestellt sein (Funktionszeit).

Sofern der/die Mitarbeiter/in über ein Zeiterfassungskonto verfügt, gelten bezüglich der Zahl der Plus- und Minusstunden sowie der Modalitäten zum Abbau von Plusstunden die Regelungen des §7 (Gleitende Arbeitszeit), Absätze 4 bis 6 der „Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg“ in der jeweils geltenden Fassung.

Sofern keine Arbeitszeiterfassung erfolgt, gelten bezüglich der Zahl der Plus- und Minusstunden sowie der Modalitäten zum Abbau von Plusstunden die Regelungen des §8 (Feststehende Arbeitszeit), Absätze 6 bis 9 der „Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg“ in der jeweils geltenden Fassung.

B) Tele- und Heimarbeit

Kurzfristig kann im o.g. Zeitraum zeitlich befristete Tele- und Heimarbeit für einzelne Tage vereinbart werden, ohne dass es einer ausdrücklichen vorherigen Genehmigung durch das Rektorat bedarf.

gez. Dr. Matthias Schenek (Kanzler)


Anlage: Empfehlungen für heiße Sommertage in Arbeitsstätten (BAuA)

zuletzt verändert: 22.06.2017
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