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Beurlaubung (unbezahlt) für Beamtinnen und Beamte

Beurlaubung ohne Bezüge kann beantragen wer:

  1. ein Kind unter 18 Jahren oder eine nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftige Angehörige oder einen Angehörigen tatsächlich betreut oder pflegt, wenn zwingende dienstliche Gründe nicht entgegenstehen (§ 72 Abs. 1 LBG),
  2. aus anderen Gründen bis zur Dauer von 6 Jahren oder nach Vollendung des 55. Lebensjahres bis zum Beginn des Ruhestandes, wenn dienstliche Belange nicht entgegenstehen. Zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder vergleichbaren Tätigkeit darf dieser Urlaub nicht bewilligt werden (§ 72 Abs. 2 LBG).


Antragsdauer

Beurlaubung (unbezahlt) nach Nr. 1 kann bis zur jeweils beantragten Dauer bzw. bis zum Wegfall des Beurlaubungsgrundes bewilligt werden. Beurlaubung (unbezahlt) nach Nr. 2  kann entweder bis maximal 6 Jahre oder bis zum Beginn des Ruhestandes bewilligt werden.


Beurlaubungen (unbezahlt) nach Nr. 1 und Nr. 2 dürfen insgesamt die Dauer von 15 Jahren nicht überschreiten. Zu dieser Höchstdauer zählen auch Zeiten einer Teilzeitbeschäftigung nach § 69 Abs.2 LBG (Teilzeitbeschäftigung mit weniger als der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit, die nicht während der Elternzeit ausgeübt wird).


Die Höchstdauer von 15 Jahren findet bei Beurlaubungen ab Vollendung des 55. Lebensjahr bis zur Rente keine Anwendung, wenn es der Beamtin oder dem Beamten nicht mehr zuzumuten ist, zur Voll- oder Teilzeitbeschäftigung zurückzukehren.


Antragstellung
Der Antrag ist mit dem Vordruck P 894 auf dem Dienstweg bei der Personalverwaltung zu stellen.


Der Antrag sollte möglichst 6 Monate vor dem geplanten Beginn gestellt werden.



Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Personaldezernat.
 

last modified Apr 14, 2020
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