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Arbeitserlaubnis / Aufenthaltserlaubnis bei Beschäftigung von Ausländern/innen

  • Bei den Aufenthaltstiteln wird nur noch unterschieden zwischen:
    • (befristeter) Aufenthaltserlaubnis
    • (unbefristeter) Niederlassungserlaubnis
  • Eine (unbefristete) Niederlassungserlaubnis beinhaltet immer auch eine unbefristete Arbeitserlaubnis.
  • Der Aufenthaltstitel muss von der/dem einzustellenden Arbeitnehmer/in vor der Einreise in Form eines Sichtvermerks bei der vom Auswärtigen Amt ermächtigten Auslandsvertretung beantragt werden (Aufkleber im Pass). Dies gilt auch für Ehefrauen und Angehörige, die mit einreisen wollen.
  • „One-Stop-Government“ für Angehörige sog. Drittstaaten (also außerhalb der EU):
    Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erteilt die deutsche Auslandsvertretung bzw. die Ausländerbehörde. (In einem behördeninternen Beteiligungsverfahren erklärt die Agentur für Arbeit gegenüber der Ausländerbehörde bzw. der deutschen Auslandsvertretung – bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen- die Zustimmung zur Beschäftigungsaufnahme.) => Nur noch eine Anlaufstelle.
  • Eine ggf. erforderliche Arbeitserlaubnis ist durch die einstellende Universitätseinrichtung bei der Ausländerbehörde zu beantragen.
  • Für Hochqualifizierte (z.B. Wissenschaftler mit besonderen fachlichen Kenntnissen oder Lehrpersonen oder Wissenschaftler in herausgehobener Funktion oder Spezialisten) ist die Gewährung eines Daueraufenthalts von Anfang an vorgesehen; sie können sofort eine (unbefristete) Niederlassungserlaubnis erhalten; mit- oder nachziehende Familienangehörige sind zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt.
  • Für ausländische Studierende wurde die Möglichkeit geschaffen, nach erfolgreichem Studienabschluss für bis zu 1 Jahr in Deutschland erwerbstätig zu sein, um in diesem Jahr entweder erste Berufspraxis zu erwerben oder aber einen der Qualifikation entsprechenden Arbeitsplatz in Deutschland zu suchen.

Übersicht (Wer benötigt was?):

  • Staatsangehörige der EU-Staaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern/griech.) und der EWR-Staaten (Norwegen, Island, Liechtenstein):
    • weder Aufenthalts- noch Arbeitserlaubnis (seit 29.01.2013 auch keine Freizügigkeitsbescheinigung mehr)
       
  • Staatsangehörige der Schweiz:
    • (befristete) Aufenthaltserlaubnis oder (unbefristete) Niederlassungserlaubnis: Ausländerbehörde
    • keine Arbeitserlaubnis
       
  • Staatsangehörige von Nicht-EU-Staaten (sog. Drittstaaten), z.B. China, USA, Türkei usw.:
    • (befristete) Aufenthaltserlaubnis oder (unbefristete) Niederlassungserlaubnis: Ausländerbehörde
    • Arbeitserlaubnis: Ausländerbehörde

      Beschäftigte Studierende aus einem Nicht-EU-Staat (sog. Drittstaaten) haben in ihrem Reisepass bzw. ihrer Aufenthaltserlaubnis einen Vermerk, dass Erwerbstätigkeit nicht gestattet ist, ausgenommen eine arbeitserlaubnisfreie Tätigkeit für 120 Tage oder 240 halbe Tage pro Kalenderjahr. Die beschäftigende Universitätseinrichtung muss aber auf jeden Fall einen Antrag auf Arbeitserlaubnis bei der zuständigen Ausländerbehörde stellen, wenn der o.a. Rahmen überschritten werden soll.

Zuständige Ausländerbehörde ist immer die für den Wohnort zuständige Ausländerbehörde:

- für Staatsangehörige der Schweiz und für Staatsangehörige von Nicht-EU-Staaten (sog. Drittstaaten) –

  • Wohnort Freiburg:
    Für die Ausstellung der Aufenthalts- / Niederlassungserlaubnis und/oder der Arbeitserlaubnis ist das Amt für öffentliche Ordnung (Ausländerbehörde), Berliner Allee 1, 79114 Freiburg, Tel.: 0761/201-4932 (Sekretariat), E-Mail: auslaenderbehoerde@stadt.freiburg.de, zuständig.
  • Wohnort in Umlandgemeinden:
    Zuständig ist die Ausländerbehörde des jeweils zuständigen Landratsamtes, z.B. Breisgau-Hochschwarzwald in Freiburg (Tel.: 0761/2187-0), in Emmendingen, in Lörrach, Ortenaukreis in Offenburg usw.
zuletzt verändert: 14.11.2017
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