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Anlagenabgang – Aussonderung, Weitergabe an andere Einrichtungen oder Verkauf von Anlagegütern

Beabsichtigen Sie, entbehrliches oder unbrauchbar gewordenes Anlagengut auszusondern oder zu verkaufen, so gilt grundsätzlich der Verfahrensablauf gemäß dem Prozessdiagramm Anlagenabgang und Entsorgung. Aus diesem Prozessdiagramm können Sie die wesentlichen Prozessschritte und die jeweils zuständigen Abteilungen sowie die notwendigen Formulare, welche zu verwenden sind, erkennen.


 

Aus den im Prozess zuständigen Abteilungen stehen Ihnen folgende Kontaktpersonen zur Verfügung:

Zentrale Beschaffung (D4.5):
Frau Silvia Kümmerle, Tel.: 203-4274
E-Mail: silvia.kuemmerle@zv.uni-freiburg.de

Anlagenbuchhaltung (D2.2):
Herr Helmut Burger, Tel. 203-4338
E-Mail: anlagenbuchhaltung@zv.uni-freiburg.de
Website mit Kontaktdaten: www.zuv.uni-freiburg.de/organisation/d2/d2.2

Infrastrukturelles Gebäudemanagement (D4.3):
Frau Nadine Hahner, Tel. 203-4201
E-Mail: nadine.hahner@zv.uni-freiburg.de

Kontakt für die Beauftragung des Fahrdiensts:
E-Mail Hausdienst Bereich A (KG1): hausmkg1@zv.uni-freiburg.de

Stabsstelle Umweltschutz:
Website mit Kontaktdaten: http://www.umweltschutz.uni-freiburg.de/kontakt
E-Mail: kontakt@umweltschutz.uni-freiburg.de, Tel. 203-7980


 

Grundsätzlich gelten für die Veräußerung bzw. den Abgang von Vermögensgegenständen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg folgende Regelungen:

1. Grundsatz

Geräte, Maschinen und Einrichtungsgegenstände (Vermögensgegenstände), die für die Erfüllung der Aufgaben der Universität Freiburg (Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung) in absehbarer Zeit nicht benötigt werden, können veräußert, ggf. auch entsorgt werden (§ 63 Absatz 2 LHO).

Die Gegenstände sind zu ihrem vollen Wert abzugeben (§ 63 Absatz 3 LHO).

 

2. Rangfolge der Verwertung

Grundsätzlich sind bei einer Abgabe die Vorgaben der Geldgeber zu berücksichtigen, wonach sich folgende Rangfolge ergibt:

  1. Kostenlose Abgabe innerhalb der eigenen Einrichtung
  2. Kostenlose Abgabe innerhalb der Universität Freiburg
    Ausnahme:
    Anlagegüter können in beiden Fällen nicht kostenlos weitergegeben werden, wenn das Anlagegut aus einem Projekt finanziert wird und nur die Abschreibungs (AfA)-Sätze während der Laufzeit des Projekts erstattet werden; in diesen Fällen muss die Anschlussfinanzierung und ggf. die Abgabe gegen Entgelt erfolgen.
    Die entsprechende Umbuchung erfolgt zu dem Restwert aus der Anlagenbuchhaltung. Je nach Finanzierungskonstellation ist noch eine Umsatz- bzw. Vorsteuerkorrektur erforderlich.
  3. Abgabe gegen Entgelt zum Restwert (Zeitwert) innerhalb der Landesverwaltung
    Die Entgeltberechnung (der Verkaufspreis) hat zunächst auf Basis des aktuellen Restwertes (Zeitwert) zu erfolgen. Sollte ein Verkauf zum Restwert auf Grund der aktuellen Marktbedingungen nicht möglich sein, so darf der Verkaufspreis auch niedriger sein. Dies ist zu belegen und aktenkundig zu machen. Sollte hingegen ein höherer Verkaufspreis als der Restwert auf Grund der aktuellen Marktbedingungen erzielt werden können, so ist dieser entsprechend anzustreben.
  4. Abgabe gegen Entgelt zum Restwert (Zeitwert) an Dritte (andere Organisationen, Firmen, Privatpersonen)
    Die Entgeltberechnung (der Verkaufspreis) hat zunächst auf Basis des aktuellen Restwertes (Zeitwert) zu erfolgen. Sollte ein Verkauf zum Restwert auf Grund der aktuellen Marktbedingungen nicht möglich sein, so darf der Verkaufspreis auch niedriger sein. Dies ist zu belegen und aktenkundig zu machen. Sollte hingegen ein höherer Verkaufspreis als der Restwert auf Grund der aktuellen Marktbedingungen erzielt werden können, so ist dieser entsprechend anzustreben.
  5. Fachgerechte Entsorgung, falls sich kein Käufer findet
    Falls kein Käufer gefunden wird, so erfolgt eine fachgerechte Entsorgung über die Abteilung Stabsstelle Umweltschutz. Sollte eine Entsorgung teurer sein als eine kostenlose Abgabe an potentielle Interessenten, so ist eine kostenlose Abgabe zulässig. Dies ist im Einzelfall von der Stabsstelle Umweltschutz zu prüfen und zu belegen sowie aktenkundig zu machen.

 

3. Restwertermittlung und Prüfung auf Ausnahme gemäß Punkt 2.2
Der Restwert (Zeitwert) wird auf Basis der im Anlagenstamm hinterlegten Daten von Abteilung D4.5 in Abstimmung mit Abt. D2.2 berechnet. Hierzu benötigt Abteilung D4.5 von der abgebenden Einrichtung jeweils die Inventarnummer, Bezeichnung des Anlagenguts und die ursprüngliche Kostenstelle bzw. das Projekt aus welchem das Anlagengut ursprünglich finanziert wurde. Auf Basis dieser Informationen kann dann ebenso abgeleitet werden, ob es sich bei einer weiteren internen Verwendung an der Universität gemäß Punkt 2.2 um eine Ausnahme handelt und wie man diese ggf. bei einer Umbuchung zu berücksichtigen hat. Die Abstimmung hierzu erfolgt zwischen den Abteilungen D4.5 und D2.2.

 

4. Verkauf

  1. Erlöszuordnung bei Verkauf
    Bei einem Verkauf werden die erzielten Erlöse den Kontierungen bzw. Projekten gutgeschrieben, denen die Anlagegüter zum Zeitpunkt des Abgangs zugeordnet sind.
  2. Kaufvertrag
    Bei einem Verkauf des Anlagenguts wird der entsprechende (Kauf)Vertrag federführend von der Abteilung D4.5 erstellt.

 

5. Entsorgung
Sobald sich abzeichnet, dass evtl. Gegenstände auszusondern bzw. zu entsorgen sind, wird gebeten, mindestens eine Vorlaufzeit von drei Wochen einzuplanen. Dazu müssen alle Möbel leer geräumt und Geräte frei von Betriebsflüssigkeiten sein. Der Datenschutz muss ebenfalls vom Nutzer geklärt sein, d. h. entsprechende Dokumente und Informationsträger müssen aussortiert und vorab entsorgt werden.

 

zuletzt verändert: 22.02.2017
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